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Katalog ambulanter Leistungen

Dokumentation im ambulanten Bereich: Pilotprojekt NÖ

Auf Bundesebene sind im Sinne der geltenden Vereinbarung gemäß. Art. 15a B-VG über die Organisation und Finanzierung des Gesundheitswesens  (2008-2013) in den nächsten Jahren umfassende Aktivitäten im ambulanten Versorgungsbereich vorgesehen, darunter die Erstellung, Pilotierung und Einführung eines bundesweit einheitlichen Kataloges ambulanter Leistungen (KAL) zur Leistungsdokumentation.

Damit begonnen wird im intramuralen (krankenhausambulanten) Bereich mit Einbeziehung der Sozialversicherung.

Zur Dokumentation im ambulanten Bereich sind im Auftrag der Bundes-gesundheitskommission Pilotprojekte durchzuführen. Dafür haben sich bisher die Bundesländer Oberösterreich, Vorarlberg, Steiermark und insbesondere auch Niederösterreich bereit erklärt.

Für Niederösterreich liegt die Motivation zur Teilnahme als Pilotbundesland in der seit Jahren bestehenden Bereitschaft, zukünftige Änderungen und Neuentwicklungen im Gesundheitswesen möglichst frühzeitig zu begleiten und mitzugestalten. Diese Bereitschaft zur Pilotierung bietet den Vorteil aktiv an Neuentwicklungen mitzuarbeiten und Informationen möglichst frühzeitig zu gewinnen.

Beim vorliegenden Projekt kommt das zusätzliche Interesse zum Tragen, dass der NÖ Ambulanzkatalog des NÖGUS - als Basis der Ambulanz-finanzierung - nach über 10-jährigem Einsatz ohnehin wieder zu erneuern wäre. Das kann durch die Übernahme des bundesweit konzipierten Kataloges ambulanter Leistungen, der mittelfristig bundesweit zum Einsatz kommen soll, schneller und leichter erreicht werden.


Eckpunkte des Pilotprojektes in NÖ

Meldung eines neuen ambulanten Datensatzes   
   An der Ambulanzdatenmeldung nimmt Niederösterreich seit 2010
   flächendeckend teil, wofür ein neuer ambulanter Datensatz
   - analog zum stationären Datensatz - entwickelt wurde.

Erstellung von Bewertungsrelationen
  
Die Kalkulation der ambulanten Leistungen nach KAL erfolgte in den 
   drei Pilot-Landeskliniken: Waidhofen/Ybbs, Amstetten und Melk. Bei den
   Basisarbeiten zu den Bewertungsrelationen wurde der NÖGUS durch die
   Fachhochschulen Steyr und IMC Krems tatkräftig unterstützt. Die dafür
   erarbeitete Methodik kommt nun auch in Oberösterreich flächendeckend
   zum Einsatz. Dies sichert die Vergleichbarkeit der Erhebungsarbeiten.
   Auf Bundesebene gilt es dann, Bewertungsrelationen aus den 
   Ergebnissen der Pilotländer und -institutionen zu erstellen. 

Implementierung des KAL
  
Von Seiten des Bundes wurde seit 2007 der Katalog ambulanter
   Leistungen entworfen, der auch in NÖ eingeführt werden soll. Zu
   Verrechnungszwecken ist es notwendig, den NÖGUS-Ambulanzkatalog
   auf den KAL überzuleiten, aus welchem dann der neue Datensatz
   generiert wird.

Der aktuelle Katalog ambulanter Leistungen befindet sich auf der Homepage des Bundesministerium für Gesundheit.

Hier finden Sie den Endbericht Katalog ambulanter Leistungen 2010.