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Strategische Planung

Das Landesentwicklungskonzept des Landes NÖ wurde am 14. September 2004 von der Niederösterreichischen Landesregierung beschlossen und legt die Grundzüge der anzustrebenden räumlichen Ordnung und Prinzipien der Entwicklung eines Landes als Ziele der Raumordnung und der Landesentwicklung fest. Es handelt sich dabei um ein strategisches Steuerungsinstrument auf oberster Ebene für die landesweite Raumordnung und Raumentwicklung.

Es informiert über Grundsätze, Ziele und Leitbilder der Landes-entwicklung. Das Landesentwicklungskonzept ist ein Baustein der so genannten „WIN-Strategie Niederösterreich", wobei „WIN" gleichzusetzen ist mit „Wir in Niederösterreich" oder mit dem englischen Wort „to win" - „gewinnen" assoziiert werden kann. In der WIN-Strategie wird das Landesentwicklungskonzept in drei Bereichen umgesetzt: den Sektoren-konzepten, den regionalen Entwicklungskonzepten und durch einen öffentlichen Beteiligungsprozess. Die Sektorenkonzepte entstammen den sektoralen Themen des Landesentwicklungskonzepts und konkretisieren diese.

Sie sind strategie- und maßnahmenorientiert und bilden die Grundlage für die Umsetzung. Die regionalen Entwicklungskonzepte werden für die fünf Hauptregionen Niederösterreichs erstellt. Am Ende ist es Ziel, die Strategien des Weinviertels, des Waldviertels, NÖ-Süd, NÖ-Mitte und des Mostviertels miteinander zu vereinen um daraus eine gemeinsame Strategie zu entwickeln. Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Beteiligung der Bevölkerung und der Gemeinden.

Sie können Anregungen und Wünsche an so genannte „WIN Botschafter" herantragen. Um einen Erfolg zu garantieren ist es wichtig, diese drei Schienen miteinander zu vernetzen, sowie laufender Informations-austausch, Koordination und Kooperation.

Die Sektorenkonzepte für die fünf Hauptregionen Niederösterreichs leiten sich aus dem NÖ Landesentwicklungskonzept ab und sollen die Vergleich-barkeit der Konzepte untereinander gewährleisten, sodass sich aus den einzelnen Strategien für das Weinviertel, das Waldviertel, für NÖ Süd, NÖ Mitte und das Mostviertel eine räumliche Gesamtkonzeption ergibt.

Die einzelnen sektoralen Themen beschäftigen sich mit Umwelt/Natur/Landschaftsqualität, Wasserwirtschaft, Energie, Abfallwirtschaft, Siedlungsentwicklung, Arbeitsmarkt und Beschäftigung, Land- und Forstwirtschaft, Industrie, produzierendes Gewerbe und wirtschaftsnahe Dienste, Innovation und Technologie, Versorgung mit Gütern und Diensten, Einzelhandel, öffentliche Dienste, Bildung und Wissenschaft, Kinder/Jugend/Familien/Frauen/Senioren, Gesundheitswesen, Sozialwesen, Verkehr, Tourismus/Freizeit und Naherholung und Kultur.

Die Sektorenkonzepte präzisieren diese Themenbereiche und bilden die Grundlage für die Umsetzung der formulierten Ziele. Das Sektorkonzept
Gesundheitswesen beinhaltet neben einer Darstellung der Ausgangslage, Detailziele, Handlungsstrategien und Maßnahmen zur Umsetzung und Indikatoren zur Messung der Zielerreichung.