Jubiläum: Fünf Jahre Praxistag Primärversorgung

Teams der Primärversorgungseinheiten (PVE) aus ganz Niederösterreich bildeten sich weiter.

Mag. Volker Knestel, MSc, Bakk. (Geschäftsführer NÖGUS), Ass.-Prof. Dr. in Vera Gallistl-Kassing, BA, MA (Karl Landsteiner Privatuniversität für Gesundheitswissenschaften), Landesrat und NÖGUS-Vorsitzender Martin Antauer, Dr. Karoline Tauchmann (2. Kurienobfrau-Stellvertreterin niedergelassene Ärztinnen und Ärzte), Dr. Dagmar Fedra-Machacek (Vizepräsidentin der Ärztinnen- und Ärztekammer für NÖ und Kurienobfrau der niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte) und Robert Leitner (Vorsitzender des Landesstellenausschusses der Österreichischen Gesundheitskasse in NÖ) begrüßten das Publikum des Praxistages.
Mag. Volker Knestel, MSc, Bakk. (Geschäftsführer NÖGUS), Ass.-Prof. Dr. in Vera Gallistl-Kassing, BA, MA (Karl Landsteiner Privatuniversität für Gesundheitswissenschaften), Landesrat und NÖGUS-Vorsitzender Martin Antauer, Dr. Karoline Tauchmann (2. Kurienobfrau-Stellvertreterin niedergelassene Ärztinnen und Ärzte), Dr. Dagmar Fedra-Machacek (Vizepräsidentin der Ärztinnen- und Ärztekammer für NÖ und Kurienobfrau der niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte) und Robert Leitner (Vorsitzender des Landesstellenausschusses der Österreichischen Gesundheitskasse in NÖ).

Bereits zum fünften Mal luden der NÖ Gesundheits- und Sozialfonds und die Österreichische Gesundheitskasse PVE-Teams sowie Gründerinnen und Gründer aus ganz Niederösterreich am Samstag, den 18.10.2025, zur Veranstaltung „Praxistag Primärversorgung“ ins NÖ Landhaus.

Fortbildung und Vernetzung für Niederösterreichs PVE-Teams stehen Jahr für Jahr im Mittelpunkt des Praxistages Primärversorgung von ÖGK und NÖGUS.

Landesrat NÖGUS-Vorsitzender Martin Antauer: „Die Primärversorgungseinheiten sind das Rückgrat der wohnortnahen Gesundheitsversorgung. Sie verbinden medizinische Qualität mit guter Erreichbarkeit und schaffen feste Strukturen, gerade in einer Zeit, in der der demografische Wandel die Anforderungen an unser Gesundheitssystem verändert und nach Weiterentwicklungen verlangt. In den PVE arbeiten Ärzte, Pflegekräfte und Therapeuten Hand in Hand – das ist die moderne Antwort auf die Herausforderungen der Zukunft. So sichern wir, dass die Menschen in allen Regionen Niederösterreichs auch morgen noch jene Versorgung bekommen, die sie brauchen – verlässlich, bürgernah und auf höchstem Niveau.“

„Primärversorgungseinheiten sind ein Gewinn für Patientinnen und Patienten, Ärztinnen und Ärzte und Gesundheitsberufe gleichermaßen. Sie sichern eine wohnortnahe, umfassende und qualitativ hochwertige Betreuung – mit langen Öffnungszeiten, kurzen Wegen und abgestimmter Teamarbeit“, betont Robert Leitner, Vorsitzender des Landesstellenausschusses der Österreichischen Gesundheitskasse (ÖGK) in Niederösterreich. „Gemeinsam mit unseren Partnern treiben wir den Ausbau weiter voran – weil gute Gesundheit wohnortnah beginnen muss.“

„Ich bin überzeugt davon, dass eine starke Primärversorgung das Fundament eines funktionierenden Gesundheitssystems ist und über Qualität und Zukunft unserer medizinischen Versorgung entscheidet. Neben dem bewährten und großen Netz aus Einzel- und Gruppenpraxen sind PVE eine wertvolle Ergänzung. Sie eröffnen vor allem jungen Ärztinnen und Ärzten neue Perspektiven und ermöglichen eine multiprofessionelle Teamarbeit. Wir setzen uns mit Nachdruck für faire Rahmenbedingungen und attraktive Perspektiven für alle in der Primärversorgung tätigen Kolleginnen und Kollegen ein. Gemeinsam mit ÖGK und NÖGUS begleiten wir ärztliche Gründerteams und verfolgen weiterhin den erfolgreichen Weg der vergangenen Jahre“, betont Dr. Dagmar Fedra-Machacek, Kurienobfrau der niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte, und meint weiter: „Doch eines ist klar: Ohne eine gezielte Ausbildungsoffensive in der Allgemein- und Familienmedizin wird die Primärversorgung der Zukunft nicht zu schaffen sein. Auch hier sind wir ein verlässlicher Partner – etwa bei der Bereitstellung von Lehrpraxisstellen.“

Die Teilnehmenden am Praxistag Primärversorgung hatten auch heuer wieder viel Zeit zum Netzwerken. Verschiedene Workshops waren gezielt auf die Bedürfnisse von PVE ausgerichtet und beschäftigten sich vor allem mit Kommunikation - sowohl der mit den Patientinnen und Patienten sowie deren Angehörigen, aber auch der Kommunikation im Team – sowie mit Prozessmanagement in PVE. In der Keynote wurden der demografische Wandel und die Auswirkungen auf die Gesundheitsversorgung thematisiert.